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Zur Therapieeffizienzkontrolle setze ich den HRT-Tomographen ein, ein computergestütztes optisches System, das den Sehnerven genau vermessen kann.
Das kameraähnliche Gerät tastet mit einem sehr schwachen Laserstrahl die Oberflächenkonfiguration des Sehnervenkopfes ab. Anhand dieser Messdaten kann eine dreidimensionale Analyse des Sehnervenkopfes erfolgen. Das Ergebnis ist eine dreidimensionale Landkarte vom Sehnervenkopf, auf dem der Laserscanner schon geringe Veränderungen erkennen kann.
Mit Hilfe einer Datenbank lassen sich Teilbefunde mit Normalwerten vergleichen. Da alle Aufnahmen gespeichert werden, können Folgeuntersuchungen nach mehreren Monaten mit den Erstaufnahmen verglichen werden. Ein Fortschreiten, z.B. des Glaukomschadens, lässt sich so leicht erkennen.
Während der Untersuchung liegt der Kopf des Patienten auf einer Kinnstütze, wobei der Patient einen vorgegebenen Punkt fixiert. Der Laserstrahl tatstet in wenigen Sekunden den Sehnerv ab und nimmt mehrere Bilder in Folge auf, die er an den Computer weiterleitet.
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